Beiräte NRW

… für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen

S. Kohz

  • Quartalsgespräch am 17. März 2026

    Quartalsgespräch am 17. März 2026

    Im ersten Quartal diesen Jahres fand das Auftaktgespräch zu dem Thema

    Logo der Agentur Barrierefrei NRW

    statt.

    Seit 20 Jahren gibt es die Agentur Barrierefrei in Nordrhein-Westfalen und hat im Juli vergangenen Jahres ihr Jubiläum in Düsseldorf gefeiert.

    Die Agentur Barrierefrei NRW erfüllt als Fachstelle für Barrierefreiheit des Landes Nordrhein-Westfalen einen im Behindertengleichstellungsgesetz formulierten Auftrag.

    Zu den Arbeitsinhalten gehören insbesondere die Erstberatung, die Bereitstellung, die Bündelung und die Weiterentwicklung von unterstützenden Informationen zur Herstellung von Barrierefreiheit, zu universellem Design und assistiver Technologie sowie Bewusstseinsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit wie auch Konzeptentwicklung und Forschung im Bereich technologiegestützter Barrierefreiheit.
    (§ 4 BGG NRW)

    Kurz – Die Agentur Barrierefrei NRW hat die Aufgaben

    • der Informationsvermittlung
    • der Wissensvermittlung und
    • zu beraten und zu unterstützen

    Aber warum ist die Landesfachstelle so wichtig und was macht sie?

    Annika Nietzio – Agentur Barrierefrei NRW

    Darüber haben wir mit der Leiterin Frau Annika Nietzio gesprochen.
    Sie hat die Agentur Barrierefrei NRW und ihre Angebote vorgestellt.

    Die Teilnehmer hatten in dem Quartalsgespräch die Möglichkeiten Fragen zu stellen und davon auch reichlich Gebrauch gemacht.


    Frau Nietzio gab zudem die Termine zu kostenlosen Schulungen für ehrenamtliche Beiräte im Herbst 2026 bekannt:

    • 06.10.2026 – öffentlich zugängliche Gebäude
    • 07.10.2026 – digitale Teilhabe
    • 12.10.2026 – Verkehr- und Freiraum

    Einen Hinweis und Anmeldemöglichkeiten werden über den Newsletter bekannt gegeben.

  • Immobilienmanagement der Stadt Hamm besucht die OFD Münster

    Immobilienmanagement der Stadt Hamm besucht die OFD Münster

    Sehr gefreut haben wir uns über die Anfrage der Mitarbeiter des Immobilienmanagement der Stadt Hamm über einen Besuch der Oberfinanzdirektion in Münster. Herr Boll, die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen, und ich haben den Mitarbeitern und der Inklusionsbeauftragten der Stadt Hamm die Oberfinanzdirektion nicht nur aus der Sicht eines öffentlich zugänglichen Gebäudes, sondern auch aus Sicht einer Arbeitsstätte zeigen können.

    Denn bei dem Gebäude ist nicht nur die Landesbauordnung NRW (Anlage A4.2/2 zur VV TB NRW) zu beachten, sondern es sind auch bauliche Besonderheiten nach dem Arbeitsstättenrecht (Arbeitsstättenrichtlinie ASR V3.2a) zu berücksichtigen.

  • Besuch der OFD Münster

    Besuch der OFD Münster

    Am 5. Dezember 2025 haben wir die Oberfinanzdirektion Münster, kurz OFD Münster, besucht. Die OFD Münster hat als erstes Gebäude in NRW das Signet „NRW inklusiv“ der Agentur Barrierefrei als barrierefreies Gebäude erhalten. Es steht also für ein gelungenes Beispiel eines öffentlich zugänglichen Gebäudes, das in erster Linie eine Arbeitsstätte ist.
    Herr Boll, der für die Umsetzung der Barrierefreiheit zuständigen Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen in der Oberfinanzdirektion NRW, hat uns die Umsetzung der baulichen Barrierefreiheit im öffentlich zugänglichen Bereich und im Bereich der Arbeitsstätte erläutert und zahlreiche Beispiele erklärt.

  • Quartalsgespräch am 18. November 2025

    Quartalsgespräch am 18. November 2025

    Foto: KSL Düsseldorf

    Am Dienstag, 18.11.2025, fand das Auftaktgespräch zum Thema

    Politische Partizipation

    per Zoom-Meeting in den Räumlichkeiten der KSL Düsseldorf statt.

    Ich habe mich sehr darüber gefreut mit Frau Claudia Middendorf, der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, und dem Projektleiter Herrn Jörg Rodeike von der KSL Düsseldorf über sein Projekt zur Politischen Partizipation zu sprechen und unsere Erfahrungen zu dem Thema mit euch ausgetauscht zu haben.

    Dabei würden die Kritikpunkte, die bereits das Deutsche Institut für Menschenrechte  für NRW aufführt oder im Zweiten Teilhabebericht Nordrhein-Westfalen in Abschnitt 11 aufgeführt werden, bestätigt. Es ist leider ein Rückschritt in Sachen Inklusion zu verzeichnen.

    Bei vielen Akteuren…

    • ist die Barrierefreiheit nach wie vor ein großes Thema
    • besteht eine hohe Frustration
    • ist das Gefühl der Wirksamkeit nicht da
    • besteht das Gefühl nicht gehört zu werden
    • wird eine fehlende Sensibilisierung bei der Verwaltung & Politik wahrgenommen
    • empfinden die Erfahrungen bei der Verwaltung & Politik als nicht nachhaltig
    • wünschen sich eine Verpflichtung Hauptamtlicher Beauftragte:r
    • wünschen sich mehr interkommunale Zusammenarbeit
    Foto: KSL Düsseldorf

    Dem letzten Punkt versucht diese Internetpräsenz zu begegnen. Dennoch gibt es viel zu tun und die Notwendigkeit sich über die anderen Punkte weiter auszutauschen und über Lösungsansätze zu sprechen.

    Schreib mir bitte eine Email, wenn Du einen Wunsch oder Themenvorschlag hast.